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buntkicktgut Berlin wird vom Berlin Partner Netzwerk unterstützt

Zentrale Fußballangebote und Liga-Teilnahmen für Flüchtlinge durch buntkicktgut 2017 in Berlin

Allgemeine Informationen zur Flüchtlingsarbeit von buntkicktgut:

  • buntkicktgut entstand bereits 1997 aus der Arbeit mit Flüchtlingen in München. Daher sind wir in diesem Bereich bestens vernetzt und können auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Mit der Zeit entstand eine große Straßenfußball Liga für verschiedene Altersklassen. Diese bildet den Mittelpunkt unserer Arbeit und bietet hervorragende Anknüpfungspunkte für die derzeitige Arbeit mit Flüchtlingen. Mittlerweile bestehen eigenständige Straßenfußball-Ligen nach der buntkicktgut Methode – neben München – auch in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Würzburg und Niederbayern.
  • buntkicktgut engagiert sich in Berlin seit 2013, insbesondere in Berlin-Neukölln und -Kreuzberg, weitere Bezirke in Planung.
  • Unsere Mitarbeiter sowie jugendliche Street Football Worker kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen (interkultureller Kompetenz und teilweise eigenem Fluchthintergrund), sprechen verschiedenste Sprachen und besitzen daher wertvolle interkulturelle Soft-Skills.

 

Offene Sportangebote für junge Flüchtlinge:

  • Die größte Bewohnergruppe aller Einrichtungen, junge Männer, wird durch Fußballangebote ideal erreicht. Diese kennen und lieben Fußball. Aber auch weibliche UmFs (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) können schnell für Fußball begeistert werden. Mit geringem Aufwand können viele Teilnehmer über einen längeren Zeitraum beschäftigen werden.
  • Wichtig sind die Schaffung eines strukturierten Tagesablaufs und eines über einen längeren Zeitraum verlässlichen und professionellen Freizeitangebots. Wir bieten diese regelmäßige Freizeitgestaltung, die offen für alle interessierten Jugendlichen ist.
  • Dies fördert auch die Verständigung zwischen den verschiedenen Kulturen, Religionen und Nationalitäten durch gezielt gemischte Mannschaften. Fußball als gemeinsame Sprache mit Werten wie Team Play und Fairness.
  • Außerdem dient Sport zum Aggressionsabbau auf sportlichem Weg. Dadurch entstehen weniger Probleme innerhalb der Einrichtung, zwischen den Flüchtlingen untereinander, mit den öffentlichen Trägern und dem Sicherheitsdienst.
  • Die Teilnahme an den buntkicktgut Spieltagen stellt ein Highlight für sportbegeisterte und talentierte Asylbewerber dar, welches den teils tristen Tagesablauf durchbricht.
  • UmFs leben in kleineren Einrichtungen und im weiteren Verlauf in kleinen Wohngruppen oder Gemeinschaftsunterkünften. Sie sind durch ihre Fahrkarten recht mobil. Daher gibt es das Angebot von zentralen, für alle Interessenten offenen Trainingseinheiten.
  • Diese Angebote sind für alle offen und über jeden beliebigen Zeitraum, lang- oder kurzfristig nutzbar. Talentierte Jugendliche oder solchen mit Bleibeperspektive werden durch unsere gute Vernetzung im Berliner Vereinsleben dort von uns dort leicht untergebracht.
  • Durch eine regelmäßige Teilnahme an unseren angeboten werden die Jugendlichen angeregt, eigene Mannschaften für den regelmäßigen Ligabetrieb und die Spieltage von buntkicktgut zu melden. Diese finden auf verschiedenen öffentlichen Bolzplätzen und Hallen in Berlin statt.
  • Junge Flüchtlinge beiden Geschlechts kommen schnell und unkompliziert in Kontakt mit Gleichaltrigen. Dies geschieht spielerisch und über den offenen Charakter unserer Liga barrierefrei für alle Interessenten. Egal in welcher Einrichtung in und um Berlin die Teilnehmer leben oder umziehen, sie können stets und einfach weiterhin in ihrer jeweiligen Altersklasse in der interkulturellen Straßenfußball-Liga spielen und sich organisieren. Dies wird durch die geringe nötige Anzahl an Spielern (6-10, da meist fünf gegen fünf gespielt wird) noch erleichtert.

 

Hintergrund / zugrundeliegendes gesellschaftliches Problem

  • Von Armut betroffene Kinder und Jugendliche  sind von der sozio-kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe weitgehend ausgeschlossen und weisen häufiger Defizite hinsichtlich ihres Spiel- und Arbeitsverhaltens, ihrer Sprachkompetenz und ihrer Einbindung in soziale Netzwerke auf.
  • Sie wachsen in Realitäten auf in denen es an direkten positive Vorbilder und das Erleben von regelmäßiger Erwerbstätigkeit und Verantwortungsübernahme oft mangelt.
  • Viele Kinder und Jugendliche in Stadtgebieten mit besonderer sozialer Problemstruktur und hohem Migrantenanteil sind sich durch das oft sozial schwierige familiäre Umfeld in ihrer Entwicklung überwiegend selbst überlassen. Dadurch orientieren sie sich häufig an ihren Peergroups, die sich gerade in diesen Stadtgebieten hauptsächlich auf der Straße treffen. Dabei kann eine negative Dynamik entstehen bis hin zur problematischen Gangbildung mit ihren Merkmalen von Gewaltbereitschaft, Sucht, Delinquenz und Ausgrenzung.

Projektziel

  • Willkommenskultur durch enge Betreuung und Verlässlichkeit. Begegnung auf Augenhöhe.
  • Schaffung einer verlässlichen Tages-/Wochenstruktur mit kontinuierlichen Trainern als Bezugspersonen.
  • Teilnahme an Spieltagen als Highlights der Woche.
  • Schrittweise Integration in alle Angebote von buntkicktgut: Training, Spieltage, eigene Teams, Partizipation, SFW, ..
  • Agressionsabbau, Wettkampf und Ausgleich auf sportlichem Weg. Schaffung einer Fair-Play-Kultur
  • Förderung von Verständigung und Freundschaft zwischen verschiedenen Kulturen, Nationalitäten und Religionen, insbesondere auch innerhalb der Einrichtung!
  • Kinder und Jugendliche aus der Zielgruppe eine sinnvolle, gesunde Freizeitbeschäftigung anzubieten, Möglichkeiten von sozio-kulturellem Miteinander zu eröffnen und individuelle Lernräume zu schaffen.
  • Stärkung der Identifikation und Identität.
  • Prävention durch Partizipation.
  • Randgruppen der Gesellschaft und verdeckte Stärken mobilisieren.
  • Kontinuierliches Angebot statt Einzelmaßnahmen.
  • Auf- und Ausbau von verbindenden Strukturen zwischen Akteuren der Jugend- und Bildungsarbeit.

 

Projektzielgruppe

  • Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren unabhängig von Herkunft oder Hintergrund. Der Schwerpunkt liegt auf Milieus, die oftmals durch andere öffentliche Programme der Kinder und Jugendliche-Arbeit strukturbedingt nicht aufgefangen werden können: Kinder und Jugendliche mit Flüchtlingshintergrund (UmF und Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften), aus Migrantenfamilien, aus bildungsfernen Milieus, aus schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen, aus strukturschwachen Regionen und Kinder und Jugendliche mit Lernschwäche oder Verhaltensauffälligkeiten.
  • Unter den Geflüchtetten sind vermehrt männliche Jugendliche (Ü16) im UmF-Bereich (95%). Zusätzlich sehr viele (allein reisende) Männer, plus Familien mit Kindern.

 

Unser Lösungsansatz

  • Offenes, niedrigschwelliges Angebot der aufsuchenden Jugendarbeit auf Quartiersebene mit dem Medium Straßenfußball.
  • Spielerische Vermittlung von Kontakten, Kompetenzen, kooperativem sozialen Verhalten und Verantwortungsbewusstsein.
  • Durch Partizipation, erste verbindliche Arbeitsvereinbarungen und „-verträge“, Übertragung von Verantwortung und Peer-to-Peer Tandems jugendliche Vorbilder aus dem eigenen Bezugsfeld schaffen.
  • Einen Rahmen bieten, in dem sich die Kinder und Jugendliche in ihrem vertrauten Umfeld und ihrer Peergroup aufhalten können und dabei gezielt auf das grundsätzliche Bedürfnis von Kinder und Jugendliche eingehen, die eigene Identität, Persönlichkeit, Orientierung und Integration in der Gruppe zu erfahren.
  • Die Jugendlichen selber werden dadurch aus solidarischem Antrieb zu Vorbildern für jüngere Teilnehmer und zu aktiven Multiplikatoren in ihrem Umfeld (Jugendliche als „Macher“ und „Löser der Probleme“ statt „Jugendliche als Problem“).

 

Auszeichnungen

  • Das seit 1997 stetig weiterentwickelte Projekt wurde u.a. 2000 mit dem Förderpreis „Münchner Lichtblicke“, 2002 dem „ersten Preis beim Integrationswettbewerb des Bundespräsidenten“, 2007 und 2013 mit dem „Integrationspreis des DFB und von Mercedes Benz“ sowie zuletzt 2014 im Wettbewerb  „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ von der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin. Seit 2015 ausgezeichnet von PHINEO mit dem Wirkt-Siegel. 2016 gehören die interkulturellen Straßenfußball-Ligen zu den Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Unter dem Motto „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ liefert das Projekt eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie gemeinschaftliches Handeln innovative Lösungen für Herausforderungen von morgen bieten kann. Mit dem Wettbewerb würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zukunftsweisende Ideen, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen. 

 

Unser Ziel bei alle-helfen-jetzt.de

  • Aufgrund der steigenden Anzahl von Teilnehmern aus Flüchtlingsunterkünften, steigt der Bedarf und die Anfragen bzgl. dezentraler Traninsangebote sowie eines zentralen Trainingangebots (für kleinere Einrichtugen) in Berlin. Die über das Training entstandenen Teams sollen dann in der kontinuierlichen Liga gegen andere Teams treffen und perspektvisch Aufgaben in den Partizipationsbereichen der Liga übernehmen. Hierfür benötigen wir finanziellen Unterstützung für Personal für die Koordination der Traninsgeinheiten, Geflüchteten, Ehrenamlichen sowie die Schulung unserer jugendlichen Street Football Worker. Vielen Dank!

 

Weitere Informationen:
www.buntkicktgut.de
www.fb.com/buntkicktgut
www.fb.com/buntkicktgut.berlin
www.instagram.com/buntkicktgut/
www.youtube.com/buntkicktgutTV
www.buntkicker.de

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